Max Kalkowski

die Grenzen in deinem Kopf

Die kleine Gruppe saß im Wohnzimmer vor dem Kamin, es herrschte eine betretende Stimmung und niemand traute sich, die Situation zu hinterfragen. Die Freundschaft zwischen Max und Janosch bestand schon viele Jahre. Immer wieder kam es zwischen den beiden Dickköpfen zum Streit, der danach Abstand forderte. Daran hatten sich ihre Freunde längst gewöhnt, dieses Mal fühlte es sich aber bedrückender an. Janosch wirkte nervöser und tigerte zwischen Kamin und Eingangstür hin und her. Trotz mehrmaliger Nachfragen, erzählte er nicht, was vorgefallen war. Das Wetter passte sich der Stimmung an und wurde ungemütlich. Weiße Flocken stürmten vor den großen Fenstern. Obwohl die Uhr erst drei schlug, war es draußen schon dunkel. Von Max war weiterhin keiner Spur und er reagierte auf keinen Anruf.

„Ich fahre ihn suchen“, verkündete Janosch und verschwand im Flur. Fahrig zog er sich seinen Mantel an und verhedderte sich in dem schweren Stoff. Bei dem Versuch den Mantel wieder auszuziehen, stolperte er über seine eigenen Füße und geriet ins Schwanken. Nick sprang von seinem Platz auf dem Sofa auf und fing Janosch auf, bevor er auf dem Boden laden konnte.
„Digga, mach ma halblang.“

Mia half Janosch seine Jacke richtig anzuziehen und ordnete seine Kapuze, dabei schaute sie ihn ernst an.
„Wo willst du nach ihm suchen? Es ist dunkel! Max könnte überall hingefahren sein.“ In ihrem Blick lag die gleich Nervosität, die Janosch verspürte. Rote Flecken hatten sich auf Mias Hals breitgemacht.

„Max ist etwas zugestoßen! Er wäre längst wieder hier!“ Janosch Stimme wurde erst laut und dann wieder nur ein Flüsterton.
„Es ist meine Schuld. Ich hätte ihn nicht fahren lassen dürfen“, er machte sich von Mia los und ging zurück zum Fenster. Sein Blick folgte, den längst verschneiten Reifenspuren von Max Van.

„Über was habt ihr euch überhaupt gestritten?“, rief Mia und stand mit einem Satz wieder neben Janosch. Die Situation war angespannt, die Gemüter gereizt. Janosch wusste nicht, was er antworten sollte und schwieg, dabei schaute er betreten auf seine Schuhe.

„Wann werdet ihr endlich erwachsen?! Und lasst diese kindischen Streitereien sein!“ Mia war außer sich, sie hatte ihre Hände zu Fäusten geballt. Grob drehte sie Janosch zu sich und zwang ihn, ihr in die Augen zu sehen. Janosch spürte die Blicke seiner Freunde auf sich und die Luft blieb ihm weg. Er konnte es noch schlimmer machen, sich weiter in Lügen verstricken oder sich ein Herz fassen. Weihnachten sagte man schließlich die Wahrheit.
„Wir sind zusammen“, flüsterte Janosch Mia entgegen, hielt ihrem Blick aber stand.
„Ja, ihr seid immer viel zusammen. Trotzdem müsst ihr nicht …“
„Nein, Mia. Du verstehst mich falsch.“
„Was gibt es da falsch zu verstehen?“
„Wir sind richtig zusammen, wie ein Paar. Also nicht wie ein Paar, sondern als Paar. Als richtiges Paar. Wir leben zusammen in Max Wohnung. Seit acht Monaten.“
Der Raum war in Stille getaucht. Es war kaum ein Atmen zu hören, einzig ein Holzscheit im Kamin verursachte ein leises Knacken.

Nick schaute fragend in die Runde, scheinbar war der Groschen für ihn noch nicht gefallen. In Mias Augen hingegen mischte sich Unglaube, Erstaunen und Enttäuschung. „Mh“, antwortete sie nur.
„Und warum ist Max dann weggefahren?“

„Max hat mit mir Schluss gemacht.“ Janosch flüsterte diese Tatsache in Richtung Fensterscheibe. Erschöpft lehnte er dann seine warme Stirn an das kühle Glas.
„Die Situation hat ihn überfordert. Das ganze Versteckspiel und er hatte Angst vor eurer Reaktion.“

„Da stellt sich mir die Frage, warum habt ihr es überhaupt geheim gehalten?“, verwirrt suchte Mia eine Erklärung in Janosch Gesicht.
„Hab die Ansichten einer alten Oma?“ Mia atmete genervt aus und drehte sich vom Fenster weg. Sie ging zum Kamin und starrte in das Feuer.
„Wo finden wir ihn jetzt?“

Janosch machte sich vom Fenster los und stellte sich mitten in das Wohnzimmer.
„Vielleicht finden wir noch Reifenspuren auf der Straße?“ Hilflosigkeit machte sich in seiner Stimme breit und Tränen sammelten sich in seinen Augen.

„Moment! Ich hab da eine Idee“, erklärte sich Toby, während er in seinen Laptop öffnete. „Ich habe in die Soundanlage vom Van, einen Diebstahl-Schutz integriert. Die Zugangsdaten hat natürlich Max, aber vielleicht lässt sich das System, naja, sagen wir mal umgehen. So könnten wir den Van lokalisieren!“

„Dann los!“ Janosch holte Mias Jacke aus dem Flur und schmiss sie ihr zu.

„Ich komme auch mit!“, bestimmte Nick und zog sich seinen Kapuzenpulli über.

„Meldet euch sofort, wenn Max hier wieder auftauchen sollte“, ordnete Mia an und küsste Till flüchtig auf den Mund.
Nur widerwillig ließ er seine Verlobte in die Dunkelheit gehen.
„Passt auf euch auf!“

Draußen schaufelte Janosch sein Auto vom Schnee frei und erkannte die ausichtslose Lage, Reifenspuren auf dem Weg auszumachen. Auf der Straße lag schon eine frische und dicke Schneedecke.
„Warum habe ich so lange gewartet? Ich Idiot! Ich hätte ihn niemals fahren lassen dürfen, nachdem er den ganzen Unsinn geredet hat.“ Janosch wartete ungeduldig, bis seine Freunde in das Auto stiegen.

„Wir finden ihn, Digga. Es ist sicher nichts passiert.“ Nick klopfte Janosch von der Rückbank auf die Schulter und hielt dann einen Moment inne. Durch den Rückspiegel sah Janosch, Nicks aufmunterndes Lachen.
Mia setzte sich auf den Rücksitz neben Nick und ließ den Beifahrerplatz für Toby frei.

„Fahr nur vorsichtig Janosch. Irgendwo wird sich schon eine Spur ausmachen. Toby? Hast du schon etwas?“ Mia lehnte sich nach vorne zu Toby, der weiter fleißig in seinen Laptop tippte.
„Ist leider nicht so einfach, mit der Firewall habe ich mich selbst übertroffen. Sobald wir aber aus dem Tal raus sind, sollte der Internetempfang besser werden. Dann klappt das schon.“

Langsam fuhr Janosch sein Auto durch die Straßen, ein mulmiges Gefühl machte sich in ihm breit. Das Thermometer in seinem Auto zeigte eine Außentemperatur von -5 Grad an. Es war stockdunkel und nur vereinzelt wurden die schmalen Straßen von einer Straßenlaterne oder einem angrenzenden Haus beleuchtet.
An einer Weggabelung blieb Janosch stehen. Wo war Max hingefahren, wenn er alleine sein und nachdenken wollte. Bestimmt nicht in die kleine Stadt. Unsicher setze er den Blinker nach rechts und sie bogen in eine weitere Straße ein, die von hohen Schneewänden umgeben war.

„Ich hab ihn!“, rief Toby plötzlich und sah von seinem Laptop hoch. „Noch zirka drei Kilometer weiter gerade aus. Da müsste er sein.“

Janosch widerstand, nicht mit Vollgas die Straße entlang zu heizen. Er strengte seine müden Augen weiter an, etwas in der Dunkelheit auszumachen. Ein Lebenszeichen von Max oder eine Ecke des roten Vans. Und dann endlich sah er ihn.
Der Van steckte zur hälfte in einem Graben, nur noch die Standlichter leuchteten schwach in die Dunkelheit. Schlitternd kam Janosch Wagen neben dem Van zum Stehen. Sofort sprangen sie aus dem Auto und Janosch lief zur Fahrertür des Vans. Er riss die Tür auf und fand einen bewusstlosen Max vor. Max hatte eine Platzwunde über seinem linken Auge. Das Blut war ihm die Schläfe runter gelaufen bis auf das dünne Shirt.

„Max! Wach auf!“ Janosch schnallte ihn vorsichtig ab und rüttelte ihn erst sanft und dann, als die Reaktion ausblieb, deutlich fester. „Max!“
Langsam bewegten sich Max Augenlider und ein leises Stöhnen entwich ihm.

„Joschi? Was machst du hier?“ Max öffnete langsam seine Augen und kniff sie dann wieder zusammen.

„Ich hab dich gesucht! Wir haben dich gesucht! Warum bis du einfach weggefahren?“ Janosch zog Max aus dem Auto und setzte ihn auf die Trittstufe des Vans. Er suchte Max nach weiteren Verletzungen ab, fand aber zumindest keine äußerlichen mehr.
„Ist alles in Ordnung mit dir?“

„Mein Kopf tut weh“, schwerfällig fasste Max sich an die Schläfe und zuckte dann vor Schmerz zusammen. „Ich trinke nicht mehr mit Sophie. Was ist überhaupt passiert?“, orientierungslos schaute er sich um.

„Du bist mit deinem Van von der Straße abgekommen.“ Janosch nahm Max Hand und hielt sie erst fest und küsste die dann. „Ich habe mir solche Vorwürfe gemacht!“

Max versuchte seine Hand von Janosch weg zuziehen und schaute unsicher zu Mia, die neben ihnen stand.
„Schon gut. Ich habe unseren Freunden von uns erzählt.“

Max senkte seinen Blick und versteifte sich. Im gleichen Moment drängelte sich Mia zwischen die beiden, fiel vor Max auf die Knie und schloss ihn in eine enge Umarmung. Mias Gesicht war tränennass und sie schniefte geräuschvoll.
„Warum bist du weggelaufen?“, flüsterte sie.
„Wieso hast du mir nicht die Wahrheit gesagt? Ich bin deine Schwester! Wir haben doch immer über alles geredet und halten zusammen.“

Max wusste nicht, was er seiner Schwester antworten sollte. Es blieb ihm einzig, sie noch enger an sich zu ziehen.
„Es tut mir leid“, flüsterte er.

„Wir sind Familie und werde es auch immer bleiben!“, damit zog Mia auch Janosch in ihre Umarmung und gleich darauf Toby und Nick.

„Is ja gut Mia!“, vergeblich versuchte Nick sich aus der Umarmung zu befreien.

Max hingegen wollte die ganze Welt umarmen. Er fühlte sich so leicht und befreit und konnte selbst nicht verstehen, warum er aus seiner Beziehung ein so großes Geheimnis gemacht hatte.

Schließlich halfen sie Max auf die Beine, der sofort ins Schwanken geriet. Janosch stütze ihn.
„Wir fahren jetzt erstmal nach Hause. Jonas guckt sich dann mal deinen Dickkopf an“, witzelte Janosch.

„Was ist mit meinem Van?“ Max ließ sich nur widerwillig in Janosch Auto setzen.

„Darum kümmern Nick und ich mich. Keine Sorge Max“, sagte Toby, während er den Bus inspizierte.
„Sind nur ein paar Kratzer dran. Da bist du deutlich schlimmer davon gekommen.“

„Lass bitte nicht Nick fahren!“, rief Max, bevor Janosch die Autotür zuschlug.

Nick verdrehte die Augen und stöhnte genervt.
„Alta. Nix wird mir gegönnt. Nix. Der Bus is doch schon kaputt.“

„Das hab ich gehört!“


Während Toby und Nick mit dem Bus hinter Janosch fuhren, kämpfte dieser sich wieder durch die Schneemaßen. Die Sicht war deutlich besser geworden, trotzdem fuhr Janosch langsamer, als es nötig war. Max rutschte unruhig auf dem Beifahrersitz rum.

„Ist alles in Ordnung?“, fragte Janosch und legte seine Hand auf Max Bein.
„Ist dir schlecht? Soll ich anhalten?“

Mia wurde sofort hellhörig und lehnte sich nach vorne zwischen die beiden.

„Es ist alles in Ordnung. Ich bin nur nervös“, winkte Max ab.

„Weswegen?“, fragte Mia skeptisch.

„Ich auch“, redete Janosch dazwischen.

„Spinnt ihr jetzt beide? Ihr denkt doch nicht wirklich, dass unsere Freunde eure Beziehung stört. Also so wichtig seid ihr nun wirklich nicht“, genervt ließ Mia sich wieder in den Rücksitz fallen.
„Es ist albern, dass ihr daraus ein Geheimnis gemacht habt. Es ändert sich doch gar nichts. Ich seh euch immer nur zu zweit. Es ist komischer nur einen von euch zu treffen. Du Idiot hättest dir was brechen können, bei deinem Sprung aus dem!“, damit beendete Mia ihre Zusammenfassung und Standpauke. Sie bogen in die Einfahrt des Hauses ein und damit gab es so oder so kein Zurück mehr. Im Haus wartete Till schon in der Eingangshalle auf die wieder Heimkehrer.

„Max! Schön das es dir gut geht! Der Aufriss wäre aber wirklich nicht nötig gewesen.“ Till schloss den Größeren sofort in die Arme und drückte ihn herzlich.

Max atmete tief ein und seufzte. „Ich weiß auch nicht, warum ich das für eine gute Idee gehalten habe.“

Aus dem Wohnzimmer kamen nach und nach die Andern und begrüßten Max. Niemand verlor einen Kommentar über die enthüllte Beziehung zwischen den besten Freunden und niemand verhielt sich anders als sonst. Schließlich schnappte Jonas sich sofort den angeschlagenen Max und verarztete ihn in bester Landarztmanier.

Sophie legte ihren Arm fürsorglich um Janosch und setzte ihn vor den Kamin.
„Wärm dich erst einmal auf. Du siehst ganz schön durchgefroren aus. Ich mach dir erst einmal einen Tee mit Honig.“

„Aber mit Schuss“, ergänze Janosch der dankend die dicke Wolldecke entgegennahm und über sich ausbreitete.

Sophie lachte und ihre helle Stimme erfüllte den Raum. Sofort stiegen die anderen in das Lachen ein und es war, als wäre nichts Geschehen. Die Welt drehte sich einfach weiter um ihre eigene Achse.

Nick setze sich auch neben den Kamin und griff die lockere Stimmung sofort auf um seinen neusten Plan in Sachen Frauenfang, ins Feld zu führen.
„Da ihr nun offiziell an einander vergeben seid, können wir ja im Sommer zu dritt ans Meer fahren, wa? Digga, meine Chancen haben sich praktisch verdreifacht.“

„Es besteht dann aber weiterhin das Problem oder besser gesagt die Frage, warum sollten die Mädels dich ansprechen, wenn Max und ich da sind.“

Nick zog eine Schnute und Janosch wuselte ihm versöhnlich durch die Haare.
„Ein Wochenende können wir aber trotzdem zusammen wegfahren.“


Nach einer Runde Jagertee, die Max bewusst ausließ, verabschiedete er sich und ging hoch in sein Zimmer. Janosch bestand darauf, ihn persönlich in seinem Bett abzuliefern.

„So schlimm, steht es nun wirklich nicht um mich“, versuchte Max seinen Begleitschutz zu beruhigen, obwohl er glücklich darüber war, ihn bei sich zu haben.

„Ist mir egal. Ich möchte sichergehen, dass du nicht wieder auf dumme Ideen kommst.“

„Joschi, wegen gerade …“ Max suchte nach den richtigen Worten, während er sich auf sein Bett legte, fand aber keinen Anschluss.

Janosch setzte sich auf die Bettkante und schaute Max ernst an.
„Weißt du Max, vielleicht hast du recht. Vielleicht werden wir nie eine richtige Familie sein, nie eigene Kinder zusammen haben und möglicherweise bereuen wir diese Entscheidungen in zehn oder schon in fünf Jahren. Das weiß ich heute noch nicht und du kannst es auch noch nicht wissen“, er nahm seine Brille ab, legte sie auf den Nachttisch und rieb sich die Augen. Max schaute ihn gespannt an und wartete auf das Schlusswort.

„Ich weiß aber, was ich heute will. Dich, uns, unsere Beziehung. Und solange ich mich auf den nächsten Morgen mit dir freue, werde ich diese Beziehung nicht aufgeben nur um irgendwohin zu laufen und irgendwas zu suchen. Verstehst du?“
Er gab Max einen Kuss auf die Stirn und legte sich dann auf seine Brust. Max nahm ihn sofort in seine Arme und zog ihn auf sich. Liebevoll streichelte er Janosch durch die blonden Haare.

„Verstanden“, flüsterte er.

„Gut.“ Janosch kämpfte schwer damit, seine Augen aufzuhalten. Der Tag war lang gewesen und der Alkohol tat sein übriges. Eigentlich wollte Janosch aufstehen und eigentlich wollte Max ihn in sein Zimmer schicken. Doch dafür waren die beiden zu schnell eingeschlafen.

Eine halbe Stunde später, schlichen Karo und Mia durch den Flur und blieben an der angelehnten Zimmertür stehen. „Ist alles in Ordnung Max?“ Mia öffnete die Tür einen Spalt. „Oh, sorry.“

Janosch und Max schliefen schon fest und konnten selbst von Mia nicht geweckt werden.

„Mia“, Karo legte ihre Hand liebevoll auf Mias Schulter. „Er kommt klar und ich glaube, er hat jemanden gefunden, der gut auf ihn aufpasst.“

„Ich glaube, du hast recht. Irgendwie habe ich trotzdem ein schlechtes Gewissen. Ich war so lange mit Till unterwegs und habe mein halbes Leben zurückgelassen. Kein Wunder, dass Max mit seinen Problemen nicht zu mir gekommen ist.“

„Sei nicht so streng mit dir.“ Karo schlich ins Zimmer und nahm eine Wolldecke vom Sofa. Dann deckte sie die Jungs vorsichtig zu. Leise schlossen die beiden Mädels hinter sich die Tür.

„Komm, wir trinken noch einen Jagertee zusammen. Dann können wir auch so gut schlafen“, schlug Karo vor.

„Sophies Schütter-Syndrom muss ansteckend sein.“

„Ich befürchte fast, du hast recht Mia.“ mit einem Lachen, nahm Karo, Mia in den Arm und ging mit ihr zurück ins Wohnzimmer.


Max wurde von einem hellen Sonnenstrahl geweckt, der mitten in sein Zimmer fiel. Neben ihm lag, ein noch träumender Janosch, eingewickelt in einer Wolldecke. Max Kopf schmerzte nur noch leicht und er versuchte sich den gestrigen Tag in Erinnerung zu rufen. Die Zusammenfassung war, dass Janosch bei ihm bleiben wollte, diese Erkenntnis, war das Wichtigste. Er legte sich neben seinen Freund und umarmte ihn fest.

„Guten Morgen, Joschi“, hauchte Max seinem Freund ins Ohr.

Statt des üblichen Grummelns, drehte sich Janosch zu Max und legte sich in seine Arme.

„Morgen Liebster“, antwortete er mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Schön das du da bist.“

Max küsste ihn sanft auf die Stirn.
„Und ich bleibe so lange, bis du dir keinen Morgen mehr mit mir vorstellen kannst.“

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