Max Kalkowski

Der Gin des Lebens

Eine dicke Schneedecke lag über den Dächern von Dortmund. Seit Tagen fielen große Flocken vom Himmel und überdeckten die ehemalige Industriestadt mit weißem Zauber. Trotz der Kälte und wegen der warmen Sonnenstrahlen hatte sich eine besinnliche Stimmung auf die Straßen und in die Menschen gelegt. Romantischem Kitsch und weihnachtlichen Gedanken, war nicht zu entkommen und wieso auch? Einmal im Jahr konnte man sich diesen Gefühlen hingeben.
In den Geschäften herrschte buntes und wildes Treiben. Der Weihnachtsmarkt lief auf Hochtouren und jeder war auf der Suche. Auf der Suche, nach Liebe, nach dem perfekten Geschenk, dem perfekten Weihnachtsoutfit oder dem Glühweinstand, der noch nicht überfüllt war. Durch die Wohnungsfenster leuchteten warme Lichter und Heimlichkeiten lagen in der Luft. Mit weiten Schritten ging es auf das Fest der Liebe zu, das Jahr beugte sich langsam dem Ende.

Im Unionsviertel, in einer unscheinbaren Eckkneipe, war dieser Trubel nicht angekommen. Stammgäste wurden erst gegen Abend erwartet und mit Laufkundschaft rechnete hier um diese Zeit niemand. Schließlich lockte, ein paar Meter weiter, die Innenstadt mit dem größten Weihnachtsbaum, Glühwein und frischen Bratwürstchen.

Aus alten, leicht verstaubten Lautsprechern dudelte leise Weihnachtsmusik und rote Samtschleifen, zierten die rustikalen Wände. Die Sitzecken, bezogen mit dicken Polstern und bunten Kissen luden zum Zeitvertrödeln und chillen ein. Kurzum, ein Ort, an dem die Stadt noch in Ordnung war. So in Ordnung das in einer Sitzecke ein junges Paar ausgelassen lachte und alberte, als wären sie nicht über 30, sondern unschuldige 16.

Mühevoll tupfte Janosch mit Servietten über die rote Tischdecke und versuchte den kleinen Biersee einzugrenzen.

„Gib es doch einfach zu!“ Forderte Max ihn weiter heraus.

„Ich benehme mich ganz Normal.“ Wiederholte sich der Blonde und zog einen weiteren Schwung Servietten aus der Halterung.
„Ich denke du flunkerst mich an.“ Rief Max, zog Janosch halb auf sich drauf und weg von dem Tisch, mit dem umgestoßenen Bierglas.
Janosch wehrte sich nur halbherzig. Sein Freund war sowieso stärker und gegen Nähe hatte er nichts einzuwenden.
„Gut,“ lenkte Janosch genervt ein und schaute in Max braune Augen.
„Ich bin glücklich, dass wir endlich zusammen wohnen. Deswegen und nur deswegen, bin ich dieses Jahr nicht der Grinch, sondern ein Weihnachtself.“ Dabei konnte er sich nur schwer ein verliebtes Grinsen verkneifen.
„Dafür musst du dich nicht schämen. Ich dachte auch, nach all den Jahren, würdest du mir auf den paar Quadratmetern zuviel werden. Aber nein! Ich bin immer noch glücklich.“ Er versuchte Janosch zu küssen, dieser zog aber empört seinen Kopf zurück.

„Blödmann!“

Lachend zog Max, Janosch noch näher zu sich und nahm sich seinen Kuss doch. Dieses Mal wehrte Janosch sich nicht und küsste ihn sanft zurück. Aus dem zarten Kuss wurde schnell mehr und Janosch nestelte am ersten Knopf von Max Hemd rum.

„Ey! Ich bekomme solche Bilder nicht mehr aus meinem Kopf! Und von euch zwei Chaoten, will ich nachts bei besten Willen nicht träumen!“

Max schreckte hoch und schaute auf eine kleine Blondine, die gespielt empört ihre Hände in die Hüfte stemmte.
„Seit wann wird die Lieblingsbarfrau ignorierte?“ Fragte Elli, während sie sich um das verschüttet Bier kümmerte. Umständlich und unfreiwillig setzte Janosch sich wieder brav neben Max.

„Hat die Spätschicht schon angefangen?“ Fragte Max, zog sein Hemd gerade und versuchte vergebens, wieder Ordnung in seine dicken braunen Haare zu bringen.

„Offensichtlich.“ Elli sammelte die Gläser und vollgesogenen Servietten ein und ging zurück hinter die wuchtige Holztheke.
„Wollt ihr Jungs, einen selbstgemachten Glühwein, oder ist euch schon zu heiß?“

Eigentlich hatte Max genug getrunken. Die letzten Wochen waren stressig gewesen, die Probleme häuften sich und die Leichtigkeit, die der Alkohol mit sich brachte, war einladend. Entsprechend leicht und voll fühlte er sich. Aber andererseits, hatte sein Weihnachtsurlaub vor zwei Stunden begonnen, wenn das kein Grund zu feiern war.

„Mir ist wirklich heiß.“ Antwortete Max daher und zwinkerte ihr neckisch zu.
„Deswegen noch ein Pils, bitte!“

Er nahm Janosch an die Hand und zog ihn hinter sich, an die Theke. Die beiden setzen sich auf die Barhocker und schauten Elli beim Zapfen zu.

„Schon in den Betriebsferien, Herr Grafikdesigner?“ Neckte Elli und stellte das erste Pils vor Janosch ab.

„Jup. Genug gemalt für dieses Jahr.“

„Erklärt allerdings nicht, was Herr Sportschuhverkäufer hier schon macht.“ Dabei stellte sie das zweite Pils vor Max ab.
„Oder wurdest du schon als Filialleiter abgesägt?“

„Nein, nein, keine Sorge. Die Witze bleiben dir erhalten.“ Er prostete Elli zu und nahm einen großen Schluck von dem kalten Getränk mit Schaumkrone.
„Ich habe diesen Sommer so viele Überstunden angesammelt, da blieb meinem Chef keine andere Wahl als extra langer Weihnachtsurlaub.“

„Die nächste Option wäre gewesen, Max ein Stück Westenhellweg zu überschreiben.“ Ergänzte Janosch.

„Bei der Auswahl, hätte ich den Verrückten auch nach Hause geschickt!“ Lachte Elli und spülte Biergläser.
„Und wie läuft es mit euren neuen Nachbarn? Hab die Tage Mia mit ihrem Verlobten in der Fussgängerzone getroffen. Ein ganz schönes Schnittchen dieser Till.“

Max verschluckte sich prompt an seinem nächsten Schluck Pils und hustete laut. Halbherzig klopfte Janosch ihm den Rücken und verdrehte die Augen.

„Alles gut Max. Wir haben uns nicht über dich unterhalten. Du bist nicht mein Lebensmittelpunkt.“ Erklärte Elli sich.
„Damit erübrigt sich aber die Frage, ob du deiner Schwester endlich von deinem Freund erzählt hast.“

Janosch rückte seine Brille zurück, wie er es immer tat, wenn er unzufrieden war. Dann verdrehte er noch einmal die Augen.
„Elli, warum sollte Max daran arbeiten, dass die Baustellen weniger werden? Dann lieber noch eine weitere aufmachen.“

„Das versteh ich beim besten Willen nicht!“ Holte sie aus und Max hatte Mühe, Elli gerade anzusehen, geschweige denn zuzuhören. „Deine Bedenken, Janosch auf der Arbeit wegen deiner Fußballspinnerkollegen nicht zu erwähnen, kann ich durchaus nachvollziehen. Auch wenn es Tineff ist, sich für seinen Partner zu schämen. Das ein schwuler Schiri problematisch sein kann, kann ich auch verstehen. Wobei diese Tatsache, für mich, Grund genug wäre, dieses Hobby an den Nagel zu hängen. Es deiner eigenen Schwester zu verheimlichen, ist aber absoluter Tineff. Ihr drei kennt euch seit kindheitstagen und niemand kann sich aussuchen, in wen er sich verliebt. Auch du nicht, Max Kalkowski!“

Während Ellis Vortrag rückte sich Janosch noch dreimal die Brille zurecht. Max hingegen leerte sein Glas und hielt es ihr dann hin. Nüchtern war das Thema nicht zu ertragen.

„Ich schäme mich nicht für Janosch. Ich liebe ihn! Meine Arbeitskollegen geht überhaupt nicht an, mit wem ich zusammen bin und Fußball ist nun einmal ein wichtiger Teil meines Lebens, den ich nicht aufgeben will. Außerdem, verheimliche ich Mia nichts, es hat sich schlicht noch nicht ergeben. Sie ist erst seit ein paar Wochen wieder aus Thailand zurück.“ Er war diese Diskussionen leid. Die letzten Monate waren aufreibend und er am Ende seiner Kräfte. Anfang des Jahres kämpften Janosch und Max mit ihren Gefühlen und mussten sich schlussendlich eingestehen, dass nach jahrelanger Freundschaft, deutlich mehr zwischen ihnen stand als Freundschaft. Schnell fiel der Entschluss, zusammen zu ziehen.
Diese Tatsache, ihren Freunden und Familie mitzuteilen, fiel deutlicher schwerer, bis noch gar nicht. Dazu die unerwartete Beförderung zum Filialleiter eines Sportgeschäftes, die Max nun, für ein Team von zehn jungen und teils vernarrten Fußballfans verantwortlich machte. Beim nächsten Augenzwinkern war das Jahr schon zu Ende und seine Schwester kam, nach einem Jahr Backpacking-Abenteuer in Thailand, so unerwartet zurück, wie Weihnachten jedes Jahr auf den 24 fiel.

„Aber ist Mia nicht längst über Janosch Namen, an deiner Wohnungstür gestolpert? Ihr wohnt doch noch im selben Block?“ Hakte Elli nach.

„Ich hab das Schild ein bisschen modifiziert.“

Sie hörte auf zu spülen und schaute ihn fragend an. Sekunden später fiel der Groschen und ihre Gesichtszüge entglitten gleich mit.

„Du hast nicht, ernsthaft, Janosch Namen abgeklebt?!“

„Ich will es ihr persönlich sagen und diese Neuigkeit nicht durch die Eingangstür übermitteln.“

„Dann wäre das Thema wenigstens durch.“ Seufzte die alte Frau und widmete sich weiter den Gläsern.

Max seufzte noch tiefer und schielte zu Janosch, welcher abwesend, in sein noch volles Bierglas schaute. Janosch resignierte langsam, das wusste Max, ohne das er es angesprochen hätte. Er sah es in Janosch leeren Blick. Janosch ließ ihm die Zeit, die er brauchte und drängelte nicht, aber langsam wurde es ihm zu unverbindlich. Während Janosch ganz selbstverständlich ein gemeinsames Urlaubsfoto im Büro aufstellte und ihn mit zu seinen Eltern nahm, konnte Max sich noch nicht einmal zu Händchenhalten in der Innenstadt durchringen. Alles nur, weil Max Angst hatte. Angst vor der Reaktion seiner Schwester, seinen Freunden und Arbeitskollegen. Nicht zuletzt Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung. Das war die Wahrheit und für die schämte er sich. Er liebte Janosch und würde es gern der ganzen Stadt zeigen, nur stand er sich dabei selbst im Weg.

„Ach Max. Du hast alles was man sich wünschen kann und machst es euch selbst schwer.“ Beendete Elli, sein im Kopf drehendes Gedankenkarussell.
„Aber nur du alleine kannst es ändern.“

Janosch schüttelte kurz den Kopf, als wollte er damit auch seine trüben Gedanken loswerden und hielt Ellie sein noch volles Bierglas hin.
„Das schmeckt nicht mehr. Hast du letzte Woche nicht was von einer neuen Gin-Sorte gesagt?“
Elli lachte Janosch mitfühlend an und nahm ihm das Glas ab.
„Original Ruhrpott-Gin! Mit frischer Zitrone und einer Zimtstange und du findest den Sinn des Lebens wieder. Versprochen!“

Die Gläser wurden gewechselt, das Thema gleich mit und die Hochstimmung kam zurück in die Kneipe, die sich langsam mit den üblichen Verdächtigen füllte.

Probleme und Sorgen waren aufgeschoben, nur der Schnee türmte sich weiter auf den Dortmunder Straßen.


„Das mit dem Schnee, ist bombastisch! Ich liebe dieses knirschende Geräusch unter den Schuhen. Die Stadt sieht so friedlich aus und alles ist viel stiller. Hörst du diese Stille, Joschi? Hörst du wie ruhig es ist?“

„Gerade höre ich nur dich, Max. So wie die ganze Stadt, nur dich hört. Da ist nicht viel mit friedlicher Stille.“ Janosch war zusätzlich damit beschäftigt, Max auf möglichst geradem Weg nach Hause zu bringen. Was sich als schwieriges Unterfangen herausstellte, weil Max nicht mehr gerade aus laufen wollte oder es nicht mehr konnte.

„Du weißt das ich dich liebe, Joschi?“ Säuselte Max in seinen Schal.

„Ich weiß. Ich wünsche mir trotzdem, dass dieses Versteckspiel ein Ende nimmt. Mein Verständnis ist aufgebraucht und ich kann nicht mehr.“

Versöhnlich legte Max seinen Arm um Janosch, zog ihn zu sich. Eingehüllt, von der Dunkelheit der Stadt, war er mutiger und versuchte sich zu erklären.

„Weist du, Joschi? Du hast es auch viel leichter. Du arbeitest in einem jungen Marketing Start-Up, schreibst deine eigenen Texte und spielst Gitarre.“

„Ach ja. Ich muss also schon von berufswegen her schwul sein? Das war mir noch nicht bewusst.“ Janosch befreite sich aus der Umarmung und setzte seinen Weg alleine fort.

„So war das nicht gemeint!“ Nur mit Mühe schloss Max auf. Der letzte Gin, war definitiv über gewesen. Er fasste Janosch am Arm und drehte ihn zu sich.
„Nach unserem Urlaub erzählen wir es meiner Schwester, ihrem Verlobten und unseren Freunden. Versprochen. Dieses Mal meine ich es Ernst!“ Dabei blickte er Janosch tief in die Augen und war selbst über dieses Versprechen überrascht. Aber Max liebte Janosch, er wollte sein Leben mit diesem Mann teilen und ihn nicht verlieren.
Misstrauisch schaute Janosch ihn an, nickte dann kaum merklich und ein Ultimatum war gesetzt. Last Change, ganz klar.

So nüchtern und mutig wie Max plötzlich war, so plötzlich schwenkte die Stimmung wieder um. Im nächsten Augenblick schmiss er sich auf Janosch und drückte ihn in den nächsten Schneeberg, den ein Hausbesitzer mühselig aufgeschüttet hatte. Lachen füllte die leere Straße und Janosch versuchte vergeblich, unter Max weg zukommen.

„Lass mich wieder hoch! Hier hat bestimmt schon jeder Dortmunder Hund hingepisselt!“

„Alles sauber! Hab ich vorher abgecheckt.“

„Als ob du noch etwas abchecken könntest in…“

Weiter kam Janosch schon nicht, weil Max einfach seinen Mund auf seine letzten Worte legte. Vergessen, die schwere Diskussion. Aus einem zarten Kuss wurde schnell eine wilde Knutscherei und Max leicht benebelt. Dieses Mal nicht von Alkohol, sondern von Janosch warmer, weicher Haut. Von dem Süßen, leicht angeschwitzerten Duft, der ihm in die Nase stieg. Max Zunge suchte sich seinen Weg unter Janosch Schal und saugte sich dann sanft an seinen Hals fest. Sollte die Stadt doch sehen, dass Janosch vergeben war! Das Janosch, Max Kalkowskis Mann war.

„Max! Hör auf! Für Knutschflecken sind wir zu alt.“ Mit einem Ruck konnte er sich unter Max befreien und stand auf.
„Komm du Spinner. Wir gehen nach Hause.“ Er zog Max aus dem Schneeberg.

Kaum das Max wieder auf seinen Beinen stand, spürte er seinen vergessenen Alkoholpegel wieder.
„Ich glaub ich muss ins Bett.“ Stellte er unnötigerweise fest und wuselte sich durch die Haare, „aber nur mit dir!“ Blödelte er trotzdem weiter.

„Das lässt sich einrichten.“

Janosch bugsierte Max vor den Wohnblock, schloss auf und machte einen Satz zum Fahrstuhl, der sich gerade schließen wollte.

„Sorry, wir wollen auch…“ Rief Janosch und sah im nächsten Moment in braune Augen, die denen von Max sehr ähnelten.
„Mia!“ Stellte er fest.

„Janosch! Was machst du noch so spät hier? Ist mit Max alles in Ordnung?“

„Ja klar. Er hat etwas eskalativ in seinen Urlaubsbeginn reingefeiert. Den Rest kannst du dir sicher selbst vorstellen.“

„Und wo ist er?“

Janosch guckte sich fragend um und sah Max, bedröppelt, vor der Haustür stehen. „Moment.“

„Du hast mich ausgesperrt! Das macht man aber nicht mit seinem Freund!“ Protestierte Max noch vor der Eingangstür und wollte sich wieder an Janosch lehnen. Janosch ging einen Schritt zurück und brachte Max damit ins Taumeln.

„Komm rein. Mia und Till halten uns den Fahrstuhl auf.“ Diese Aussage machte Max schlagartig nüchtern und eine leichte Röte stieg in seinem Gesicht auf, die nichts mit der kalten Nacht oder dem erhöhten Alkoholmissbrauch zu tun hatte.

„Auf welcher wilden Party, ward ihr denn?“ Amüsierte sich Till und sah vom betrunkenen Max zum zerzausten Janosch.

Die Situation trieb selbst dem abgeklärten Janosch die Hitze in den Körper. Er befreite sich von seinem dicken Schal und öffnete seine Winterjacke.
„Irgendeine After-work-Christmas-Hipster-Party. Die Gin-Auswahl war recht einladend.“ Antwortete Janosch, während Max seine Schnürsenkel höchst interessiert anstarrte.

„Sieht eher aus, wie eine verspätete Halloween-Party mit Vampiren.“ Stellte Mia fest und nickte grinsend zu Janosch Hals.

In der Spiegelung der Fahrstuhltür erkannte Janosch einen großen, roten Fleck auf seiner sonst so weißen Haut.

„Ausschlag oder sowas.“ Erklärte er verlegen und legte seinen Schal wieder um seinen Hals.

„Na hoffentlich war es ein süßer Ausschlag.“ Lachte Mia.

Der Aufzug hielt in der sechsten Etage und sie stiegen aus.
„Ich bringe noch unseren betrunkenen Max ins Bett und mach mich dann auf den Heimweg. Wir treffen uns ja schon morgen früh wieder.“ Stellte Janosch fest, während Max unbeholfen den Schlüssel in die Wohnungstür fummelte.
„Ihr seht ja selbst. Sonst wird das hier nichts mehr.“
Damit gab Janosch, Max einen Klaps auf den Hintern und schon war der Schlüssel im Türschloss, die Tür sprang auf und Max rutsche, am Schlüssel hängend in die Wohnung.

„Hey!“ Protestierte Max und blieb rücklings im Flur liegen.

„Wir sehen uns morgen!“ Verabschiedete Janosch sich und ließ Mia und Till zurück im Hausflur.

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